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Meine Philosophie
zum Bau von Metallblasinstrumenten:
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Schallstücke, Anstöße und alle konischen und zylindrischen Rohre am Instrument sollen aus einem Zuschnitt, mit einer Längsnaht, hartgelötet sein.
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Um die geraden Einzelteile in ihre Form für ein Instrument zu bringen werden sie gebogen. Hierbei verwende ich Blei, welches ich auf ca. 330 ° C erhitze und z.B. das Schallstück damit befülle (Eingießen). |
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Sobald das Blei im Schallstück erkaltet ist, kann ich mit dem Biegen beginnen. |
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Um die geraden Einzelteile in ihre Form für ein Instrument zu bringen werden sie gebogen. Dazu verwende ich ein sog. Biegeholz. Es wird nur soweit gebogen, bis kleine Falten im Blech entstehen. |
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Das Schallstück wird auf eine Kautschukunterlage gehalten und mit dem Fassonhammer die Falten verdrängt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis die gewünschte Form erreicht ist. |
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Die noch unebene Fläche wird mit weiteren Fassonhämmer so glatt wie möglich gehämmert. |
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Um eine ganz glatte Fläche zu erreichen werden im nächsten Arbeitsgang sog. Auspocheisen verwendet.
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Durch diese Art des Biegens ist es mir möglich, sehr dünne Bleche zu vearbeiten (bis zu 0,30 mm Rohblech). Aber auch bei Materialstärken von z.B. 0,45 mm hat diese handwerkliche Methode entscheidenden
Einfluß auf die Ansprache des zukünftigen Instruments: |
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Wenn das Blei aus den Einzelteilen ausgeschmolzen ist, die Teile dann geschliffen und poliert sind, habe ich sehr leichte Instrmentenbestandteile aus dünnwandigem Blech, das in sich verdichtet ist. |
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Wenn nach dem Zusammenbau der Bläser das Instrument anbläst, versetzt er die Luftsäule im Instrument in Schwingungen. Diese setzen sich fort, indem sie an die Rohrwandungen auftreffen und abprallen. Treffen Schwingungen auf ein dünnes und hartes Material, setzen sie sich schneller und leichter fort; das Instrument hat eine bessere Ansprache. |
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